Drucken


Mountainbike-Plattform forciert unter Moderation des NÖ Umweltanwalts Tom Hansmann Stakeholder-Dialog für ein erfolgreiches Miteinander in der Modellregion Biosphärenpark Wienerwald




NÖ Umweltanwalt Tom Hansmann                                                                                                                       Photo: NÖ Umweltanwaltschaft


Mountainbiken im Wald ist häufig ein konfliktträchtiges Thema. Während Mountainbiker auf anspruchsvollen Strecken ihrem Hobby nachgehen wollen, sind GrundeigentümerInnen zur Einhaltung des Forstgesetzes und zur Haftungsübernahme verpflichtet. Besonders die Interessen des Naturschutzes und jene anderer Erholungssuchender lassen sich nicht immer mit den Wünschen der Biker vereinen. Die Institutionen der "Plattform Mountainbiken im Biosphärenpark Wienerwald" möchten die Herausforderungen gemeinsam lösen und arbeiten seit rund einem Jahr an ihrer gemeinsamen Vision. Der Stakeholder-Dialog war der erste gemeinsame Impuls der Plattform in der Öffentlichkeit.

Die Mountainbike-Plattform, bestehend aus dem Mountainbikeverein „Wienerwaldtrails“, dem Biosphärenpark Wienerwald Management, Stift Klosterneuburg, den Österreichischen Bundesforsten (ÖBf), dem Wienerwald Tourismus und dem Forstamt der Stadt Wien, lud kürzlich zum ersten Stakeholder-Dialog zum Thema „Mountainbiken im Biosphärenpark Wienerwald“ in die Unternehmensleitung der Bundesforste in Purkersdorf – und das mit vollem Erfolg: Über 50 TeilnehmerInnen aus Forstbehörde, Naturschutz, Wandervereinen, Sportorganisationen und GrundeigentümerInnen waren der Einladung gefolgt. Fachkundig moderiert von Mag. Tom Hansmann, MAS, dem Leiter der Niederösterreichischen Umweltanwaltschaft, stand der Interessensaustausch zum Thema im Vordergrund. Trotz der unterschiedlichen Zugänge der TeilnehmerInnen stieß der breit angelegte Stakeholder-Dialog auf großes Interesse, für den neuen Weg der Zusammenarbeit gab es allgemeine Zustimmung. Mehr über die erfolgreiche Veranstaltung lesen Sie hier.